Platinit AG realisiert Hilfsaktion für Krankenhaus in der Ukraine
- Geschäftsführer Bernhard Rudolph: Katastrophale Verhältnisse für die Patienten verbessern
- Gemeinsame Spendenaktion mit der Asklepios Gruppe und dem Klinikum St. Georg in Hamburg
- Hilferuf kam über die Jugendwerkstatt „Frohe Zukunft" in Halle/Saale nach Wernigerode
Wernigerode (07. November 2011).
Die Platinit AG hat ihr soziales Engagement ausgeweitet. Mit seiner Hilfslieferung von Klinik-Ausstattung hat das Technologie-Unternehmen mit Standorten in Deutschland und der Schweiz erstmals die Ukraine im Fokus gehabt. Platinit-Geschäftsführer Bernhard Rudolph hat die Spendenaktion zugunsten des zentralen Kreiskrankenhauses in Isjaslaw selbst ins Leben gerufen und den Transport auch realisiert.
„Die Zustände sind für die Kranken und Verletzten dort nicht zumutbar. Unsere Hilfe ist dringend nötig. Das Inventar in der Klinik ist hoffnungslos veraltet und zu großen Teilen defekt. Es gibt zum Beispiel keine Funktionsbetten, die das Leid der Patienten lindern könnten. Unser erster Transport hat da schon sehr geholfen, aber es sind noch größere Anstrengungen nötig. Wir planen für 2012 einen weiteren Hilfstransport", kündigt Platinit-Geschäftsführer Rudolph an.
Partner der ersten Lieferung war die Asklepios Gruppe mit ihrem Klinikum St. Georg in Hamburg. „Aufgrund unserer bestehenden Geschäftsbeziehungen habe ich dort um Unterstützung gebeten und fand sofort offene Ohren. Wir sind phantastisch unterstützt worden. Wenn wir mehr Ladekapazität gehabt hätten, hätten wir auf Anhieb alle 265 Betten im Krankenhaus in Isjaslaw ersetzen können", erklärt Platinit-Geschäftsführer Bernhard Rudolph. Im Zuge der Modernisierung im Klinikum St. Georg waren die Funktionsbetten ausrangiert und für ihre zweite Nutzung in der Ukraine noch einmal überarbeitet worden.
In ersten Schritt wurden jetzt mit Lastwagen 120 nahezu neuwertige Betten mit Matratzen und Nachtischen sowie Untersuchungsliegen, Stühle und Klinikkühlschränke zur Aufbewahrung von Medikamenten in das von Hamburg rund 1500 Kilometer entfernte Hospital gebracht. Isjaslaw ist eine Kleinstadt mit knapp 20.000 Einwohnern. Ärzte und Patienten waren über die Hilfslieferung hoch erfreut. Mit der zweiten Lieferung soll sich die Situation in dem Krankenhaus weiter verbessern.
Platinit hatte die über mehrere Monate andauernden logistischen Herausforderungen, die gesamte Abwicklung mit den Zollbehörden und über Dolmetscher auch die Kommunikation zu den ukrainischen Spendenempfängern gemeistert. „Es ist ein gutes Gefühl, den Hilfstransport endlich nach Isjaslaw gebracht zu haben. Wir hoffen, dass wir beim nächsten Mal dank unserer Erfahrungen mit Behörden in der Ukraine sowie dem deutschen Zoll einige bürokratische Hürden umgehen können und die zweite Lieferung sehr bald ihren Bestimmungsort erreicht. Denn die Zustände in dem Hospital von Isjaslaw sind nach wie vor katastrophal", so Platinit-Geschäftsführer Bernhard Rudolph.
Rudolph war durch die Jugendwerkstatt „Frohe Zukunft" in Halle an der Saale auf die Notsituation aufmerksam gemacht worden. Dort war der Hilferuf des Ärzteteams eingegangen. Die Platinit AG bedankt sich ausdrücklich bei der Mitarbeiterin der „Frohen Zukunft", Alona Stukona, sowie bei Volker Müller, Mitarbeiter des St. Georg Klinikums Hamburg für die tatkräftige Unterstützung.